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Besetzung
Karten
Spielort
Konzert

BÜRGERSCHRECK

ab 23.05.27
Kölner Philharmonie
Verfügbare Karten
So 23.05.27, 11:00 Uhr
22,00 als Einzelkarte
Karten
So, 23.05.2027
11:00Uhr
34,00 € als Zusatzkarte 1 Anrecht im Flexabo
Karten
Mo 24.05.27, 20:00 Uhr
22,00 als Einzelkarte
Karten
Mo, 24.05.2027
20:00Uhr
34,00 € als Zusatzkarte 1 Anrecht im Flexabo
Karten
Di 25.05.27, 20:00 Uhr
22,00 als Einzelkarte
Karten
Di, 25.05.2027
20:00Uhr
34,00 € als Zusatzkarte 1 Anrecht im Flexabo
Karten

Matthias Pintscher, Paul Hindemith, Bela Bartok

Das Stück

Matthias Pintscher

Neues Werk für Orchester (2016)

 

Paul Hindemith

Konzert für Violine und Orchester (1939)

 

Béla Bartók

Konzert für Orchester Sz. 116 (1943)

 

Frank Peter Zimmermann, Violine

Gürzenich Orchester

Andrés Orozco-Estrada, Dirigent

 

Ein schwerkranker Mann schreibt im verhassten New Yorker Exil gegen Ende seines Lebens Musik voller mitreißender Energie: Béla Bartóks brillantes Konzert für Orchester ist zugleich tosendes Kraftwerk und geheimnisvoller Kosmos der Stille, ein Meisterwerk voller Rätsel und überschäumender Freude. Es solle – so der Komponist – das Publikum aus einer Sphäre mystischer Dunkelheit ins Licht führt. Orchesterinstrumente finden sich in Gruppen zusammen, treten als bravouröse Solisten ins Rampenlicht. Paare tanzen Reigen, ein feierlicher Choral ist Ruhepol genau an der richtigen Stelle, eine Elegie verzaubert mit traumverlorenen, kaum mehr fassbaren Klängen und erzählt von dunklen Mysterien. 1944 wurde die Uraufführung durch das Boston Symphony Orchestra umjubelt. Neun Monate später war Bartók tot. Nicht ohne Grund ist sein Konzert für Orchester seine beliebteste Komposition – elegant, abwechslungsreich, kurzum: unwiderstehlich!

 

Auch Paul Hindemiths Violinkonzert ist das Werk eines Exilanten, auch hier legen sich immer wieder Schatten über eine Atmosphäre strahlender Helligkeit – dunkle Ahnungen angesichts des Zweiten Weltkriegs, der bereits begonnen hatte, als das Violinkonzert 1940 uraufgeführt wurde? Der provokante »Bürgerschreck«, als der Hindemith vor allem in den 1920er-Jahren galt, ist er hier allerdings nicht: Das eher traditionell gehaltene Violinkonzert pendelt zwischen Stillstand und großer Geste, lässt das Orchester mächtig auftrumpfen und gibt dem Solisten – Hindemith wusste als professioneller Geiger sehr genau, wie man die Violine am besten in Sene setzt – viel Raum zwischen Bravour und der Versenkung in einen Kosmos leisester Töne. Perfekt die Auswahl des Solisten: Der (derzeit beste) deutsche Geiger Frank Peter Zimmermann stellt sich den enormen Herausforderungen des Konzerts derartig souverän, als sei es für ihn geschrieben worden.

 

Andrés Orozco-Estrada ergänzt das Programm mit der Uraufführung einer neuen Komposition vom Matthias Pintscher: »Kontraste erzeugen Spannung. Und genau das interessiert mich. Lebende Komponisten haben etwas zu sagen – aber sie brauchen uns als Orchester, damit ihre Musik hörbar wird.«

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Programm

Matthias Pintscher

Neues Werk für Orchester (2016)

 

Paul Hindemith

Konzert für Violine und Orchester (1939)

 

Béla Bartók

Konzert für Orchester Sz. 116 (1943)

Besetzung

Frank Peter Zimmermann, Violine

Gürzenich Orchester

Andrés Orozco-Estrada, Dirigent

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Spielort
Kölner Philharmonie
Bischofsgartenstraße 1
Köln
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