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Besetzung
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Spielort
Oper

Der Rosenkavalier

29.11.26
Oper Köln

Richard Strauss

Das Stück

Dichtung von Hugo von Hofmannsthal

Ins Schlafzimmer einer Fürstin und mitten hinein in die intime Unterhaltung mit ihrem jugendlichen Liebhaber führt die Oper "Der Rosenkavalier". Nach der antiken Tragödie "Elektra" schwebte Richard Strauss und dem Dichter Hugo von Hofmannsthal etwas ganz Neues vor: eine Komödie für Musik. Heiter, leicht und elegant, versöhnlich, aber dennoch tief in der Empfindung und den Gedanken – und natürlich österreichisch burlesk und zugleich melancholisch abgeklärt. So erschufen die Autoren die berühmte Figur der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, die nicht umsonst den Vornamen Marie-Therèse trägt, und übertrugen ihr die beherrschende Rolle in der 1911 uraufgeführten Oper "Der Rosenkavalier".

 

Allein die Feldmarschallin weiß, dass alles der Zeit und der Vergänglichkeit unterliegt. „Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie. Sie ist um uns herum, sie ist auch in uns drinnen“. Weder Octavian, der bald schon verflossene Liebhaber, kann diesen Gedanken folgen, noch der ungehobelte Vetter Baron Ochs, dessen skrupellose Anbahnung einer Heirat mit der jungen Sophie die Feldmarschallin souverän durch Intrige verhindert. Zu deren Protagonisten macht sie Octavian, der nicht nur als Rosenkavalier den zeremoniellen Heiratsantrag an Sophie überbringt, sondern auch als Zofe Mariandl dem Baron ordentlich den Kopf verdreht. Da Strauss den Octavian als „Hosenrolle“ für Mezzosopran geschrieben hat, erleben wir eine Frau, die einen Mann spielt, der eine Frau spielt.

 

Ganz ausdrücklich nehmen Strauss und Hofmannsthal hier auf Mozarts "Le Nozze di Figaro" Bezug und entfalten am Beginn des 20. Jahrhunderts ein beeindruckendes Lebens- und Seelenpanorama in einem imaginierten 18. Jahrhundert, mit Kunstsprache und berückenden Klangeffekten aus der meisterhaften Strauss’schen Moderne. Sogar die Walzer passen perfekt, obwohl sie gar nicht in die geschilderte Zeit gehören. So verschieben sich die Zeitebenen in dieser wie verzauberten Oper, die davon erzählt, dass sich zwar nichts festhalten, aber möglicherweise alles zum Guten lenken lässt.

 

Die musikalische Leitung der großen Eröffnungsproduktion im Opernhaus übernimmt Generalmusikdirektor Andrés Orozco-Estrada. Erstmals in Köln inszeniert die prominente französische Regisseurin Marie-Ève Signeyrole, die international sowohl Filme als auch Opern inszeniert und einen frischen Blick auf Strauss’ und Hofmannsthals berühmtes Meisterwerk wirft.

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Programm

Premiere

 

Komödie für Musik

Dichtung von Hugo von Hofmannsthal

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Felix Bender / Andrés Orozco-Estrada

Inszenierung & Videokonzept: Marie-Ève Signeyrole

Besetzung

Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg: Magdalena Hinterdobler / Ann-Beth Solvang

Der Baron Ochs auf Lerchenau: Patrick Zielke / Martin Summer

Octavian: Bianca Andrew

Herr von Faninal: KS Miljenko Turk / Christian Miedl

Sophie: Giulia Montanari / Elsa Benoit

Jungfer Marianne Leitmetzerin: Claudia Rohrbach

Valzacchi: Martin Koch

Annina: KS Dalia Schaechter

Ein Polizeikommissar / Notar: Lucas Singer

Der Haushofmeister der Marschallin / Ein Wirt: Florian Stern / Michael Smallwood

Der Haushofmeister bei Faninal: Wesley Harrison

Ein Sänger: Young Woo Kim / Dmitry Ivanchey

Eine Modistin: Alina König Rannenberg

Drei adelige Waisen: Kristi Anna Isene / Martina Sigl / Jing Yang

Ein Tierhändler: Armando Elizondo

Lakaien der Marschallin / Vier Kellner: Josua Guss / Sinhu Kim / Artjom Korotkov / Won Min Lee

Ein Hausknecht: Nicolas Boulanger

Chor: Chor der Oper Köln

Orchester: Gürzenich-Orchester Köln

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Verfügbare Karten
So 29.11.26, 18:00 Uhr
Restkarten*
So, 29.11.2026
18:00Uhr
Ausverkauft
* Restkarten erfragen Sie bitte bei uns direkt telefonisch unter 0221 9529910 oder per Mail unter service@koelnerkulturabo.de
Spielort
Oper Köln
Offenbachplatz
Köln
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