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Info
Besetzung
Karten
Spielort
Oper

Kain und Abel

ab 05.11.26
Oper Köln
Verfügbare Karten
Do 05.11.26, 19:30 Uhr
ab 24,00 als Einzelkarte 1 Anrecht im Flex-Plus-Abo
Karten
Do, 05.11.2026
19:30Uhr
ab 24,00 € als Zusatzkarte 2 Anrechte im Flexabo
Karten
So 08.11.26, 16:00 Uhr
ab 40,00 als Einzelkarte 1 Anrecht im Flex-Plus-Abo
Karten
So, 08.11.2026
16:00Uhr
ab 40,00 € als Zusatzkarte 2 Anrechte im Flexabo
Karten
Sa 14.11.26, 19:30 Uhr
ab 40,00 als Einzelkarte 1 Anrecht im Flex-Plus-Abo
Karten
Sa, 14.11.2026
19:30Uhr
ab 40,00 € als Zusatzkarte 2 Anrechte im Flexabo
Karten
Fr 27.11.26, 19:30 Uhr
ab 40,00 als Einzelkarte 1 Anrecht im Flex-Plus-Abo
Karten
Fr, 27.11.2026
19:30Uhr
ab 40,00 € als Zusatzkarte 2 Anrechte im Flexabo
Karten
So 06.12.26, 18:00 Uhr
ab 40,00 als Einzelkarte 1 Anrecht im Flex-Plus-Abo
Karten
So, 06.12.2026
18:00Uhr
ab 40,00 € als Zusatzkarte 2 Anrechte im Flexabo
Karten
Di 15.12.26, 19:30 Uhr
ab 24,00 als Einzelkarte 1 Anrecht im Flex-Plus-Abo
Karten
Di, 15.12.2026
19:30Uhr
ab 24,00 € als Zusatzkarte 2 Anrechte im Flexabo
Karten
Mi 30.12.26, 19:30 Uhr
ab 24,00 als Einzelkarte 1 Anrecht im Flex-Plus-Abo
Karten
Mi, 30.12.2026
19:30Uhr
ab 24,00 € als Zusatzkarte 2 Anrechte im Flexabo
Karten

Alessandro Scarlatti

Das Stück

Es ist der erste Mord der Menschheitsgeschichte, doch wie wir wissen, nicht der letzte. Denn nach biblischer Überlieferung stammen wir alle von einem Mörder ab: Kain, dem ersten Menschen, der auf der Erde geboren wurde. Gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Abel wird er von seinen Eltern Adam und Eva gottesfürchtig erzogen, aber als eines Tages Abels rituelle Opfergaben vorgezogen werden, brechen sich düstere Triebe Bahn: Kain tötet Abel und fordert damit den Zorn Gottes heraus.

 

Die Geschichte aus der Genesis wirft zahlreiche Fragen auf, die die Menschheit seit jeher beschäftigen. Warum geht es mir nicht so gut wie den anderen? Warum werden andere scheinbar grundlos bevorzugt? Ist die Existenz des Bösen fest im Menschen verankert? Hat es gar eine geheime Funktion im Schöpfungsplan? Sind wir alle Teil eines göttlichen Experiments? Kann oder muss man einem Mörder vergeben? Ist Frieden überhaupt möglich, oder ist die Existenz von Gewalt der Menschheitsgeschichte unauslöschlich eingeschrieben?

 

Alessandro Scarlatti erhielt einen Großteil seiner musikalischen Ausbildung in Rom, dem Zentrum der Oratorienkomposition zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Zudem kam ihm die Zeit der „opera proibita“ zu Gute: Zwischen 1698 und 1710 waren in Rom Opernaufführungen verboten, und die Komponisten verbargen ihre Bühnenstücke hinter der Fassade von Oratorien, wodurch sich dieses Genre in eine immer dramatischer werdende Richtung entwickelte. Mit dieser Erfahrung im Gepäck kam Scarlatti 1706 nach Venedig, dem damaligen Opernzentrum. Dort entstand im darauffolgenden Jahr auch KAIN UND ABEL, eine packende Dramatisierung der biblischen Geschichte, die Scarlatti in virtuose Barockklänge kleidet.

 

Die Erfolgsinszenierung von Dietrich W. Hilsdorf, die 2020 am Aalto-Theater in Essen ihre Premiere feierte, legt den Fokus auf den existenziellen Kern der biblischen Urgeschichte. Hilsdorf zeigt den ersten Bruderkonflikt als zeitloses Menschheitsdrama, geprägt von Neid, Schuld und der verzweifelten Suche nach Anerkennung. Unter der Leitung von Rubén Dubrovsky entfaltet die Musik eine kraftvolle Intensität, die präzise und expressiv zugleich ist.

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Programm

Premiere

 

Cain, overo Il primo omicidio

Oratorium in zwei Teilen

Libretto von Antonio Ottoboni

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky

Inszenierung: Dietrich W. Hilsdorf

Besetzung

Kain: Adriana Bastidas-Gamboa

Abel: Alina König Rannenberg

Eva: Tamara Banješević

Adam: Dmitry Ivanchey

Gott: Xavier Sabata

Teufel: Baurzhan Anderzhanov

Laute / Theorbe I: Sören Leupold

Laute / Theorbe II: David Bergmüller

Orchester: Gürzenich-Orchester Köln

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Spielort
Oper Köln
Offenbachplatz
Köln
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