Paris! Atemlos, bunt, temporeich und voller Geheimnisse. Heute genauso wie vor 100 Jahren, als der junge Amerikaner George Gershwin in den Cafés am Montmartre sitzt, den Geräuschen der Großstadt lauscht und vom Heimweh nach New York, der anderen schillernden Metropole, eingeholt wird. In Gershwins musikalischem Porträt "Ein Amerikaner in Paris" verschmelzen Motorendröhnen, Hupenquäken, Cancan, Charleston, Blues und Ragtime zu einer unwiderstehlichen Sinfonie der Großstadt, einer Ohrenreise, so plastisch und mitreißend, dass man sich den eigenen Citytrip eigentlich sparen könnte. Die menschliche Seele mit all ihren Höhen und Abgründen, Liebe, Verzweiflung, Tod – und dann auch noch »Summertime«, eine der am meisten gecoverten Arien der Musikgeschichte: Die Highlights aus Gershwins Oper Porgy and Bess entführen in die Welt großer Gefühle.
Andrés Orozco-Estrada und das Gürzenich-Orchester starten gemeinsam mit zwei großartigen Vokalsolist:innen und dem Kölner Bürgerchor voller Swing und Jazz in die neue Konzertsaison.