Was sind schon Terrorist:innen? Gestern Freiheitskämpfer:innen, heute Links-Wähler:innen, morgen Theaterbesucher:innen.
In einer Zeit, in der Sprache immer schneller zur Waffe wird, werfen Politiker:innen, Expert:innen und mediale Meinungsmacher:innen mit Zuschreibungen um sich, bis nicht mehr klar ist, wer eigentlich gemeint ist. Verwirrung ist dabei kein Nebenprodukt, sondern das Ziel. Die sozialen Medien erledigen den Rest.
Apokalyptisch verspielt und clever werfen sich 13 Darsteller:innen mit Freude an der Provokation dem Kategorienchaos entgegen und entwirren, was noch zu entwirren ist. Es entsteht eine Szenen-Revue, die mit Humor und Scharfsinn zwischen Sprache, Perspektive und Reflexion pendelt und gesellschaftliche Zuschreibungen hinterfragt.
Wenn schon keine Wahrheit, dann wenigstens keine Verarsche.
Hinweis zu sensiblen Inhalten: In einzelnen Szenen werden die Themen Krieg, Gewalt, Mord, und Tod angesprochen.
Die Darstellung erfolgt in sprachlicher Form.