Der chinesischen Prinzessin Turandot ist auferlegt, nur den Mann zu heiraten, der ihre drei Rätsel löst – ein Schwur, der bereits zahllose Prinzen das Leben gekostet hat. Wer scheitert, wird noch in derselben Nacht hingerichtet. Doch als Calaf, ein Tatarenprinz, Turandot sieht, kann er ihrer rätselhaften Schönheit nicht widerstehen. Er löst die Aufgaben, doch die Prinzessin verweigert die Ehe. Calaf dreht das Spiel um: Will Turandot die Hochzeit umgehen, muss sie bis zum Morgengrauen seinen Namen herausfinden – eine Aufgabe, die alle an ihre Grenzen bringt. Mit der Arie „Nessun dorma“ erreicht die Oper ihren dramatischen Höhepunkt. Doch nach dem Nennen des Namens, „Liebe“, endet Puccinis letztes Werk mit der Notiz „e poi Tristano“ – „und dann Tristan“.
Die opulente Inszenierung von Lydia Steier („Regisseurin des Jahres“ 2024) macht dieses Werk zu einem Opernerlebnis voller Spannung, Leidenschaft und Spektakel. Felix Bender übernimmt erneut die Musikalische Leitung.